
Für kleine und große Notfälle
Wenn bei Pferden gesundheitliche Probleme auftreten, ist guter Rat teuer. Manchmal kann man als Pferdehalter aber auch selbst anlegen – muss nicht unbedingt den Tierarzt konsultieren. Allerdings darf dann auch das passende Zubehör nicht fehlen. Nicht nur in Privathaushalten, sondern auch bei Pferdeleuten sammelt sich mit der Zeit ein gehöriger Fundus von Medikamenten an. Leider ist dieser nicht immer brauchbar. Bestes Beispiel: angebrochene Medizin mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. Deshalb ist hier eine kleine Liste von Dingen, die man zur Hand haben sollte:
Für kleinere Verletzungen sollte man stets Desinfektionsspray benutzen. Optimal ist farbiges Spray um sicher zu sein, dass die gesamte Wunde bedeckt wird. Zudem sollte man Antiseptische Salbe anwenden – allerdings tatsächlich nur dann, wenn kein Tierarzt zum Behandeln kommt. Die Salbe würde ihn nur unnötig dabei behindern. Bei Prellungen und Verstauchungen trägt man Heparinhaltige Salbe auf. Zinksalbe eignet sich bei Mauke, bei nässenden Wunden und bei Narbengewebe. Vor dem Auftragen auf keinen Fall das Desinfizieren vergessen! Auch Kühlpacks und Eis-Spray sollten im Sortiment nicht fehlen, um entzündliche Schwellungen zu kühlen. Dazu gehört natürlich Verbandmaterial und eine Schere mit stumpfer Spitze, eine Pinzette, die Zeckenzange, der Impfpass, der Entwurmungs- und Medikamentenplan, sowie eine Liste mit den wichtigsten Telefonnummern von Tierarzt, Schmied und so weiter. Mit dieser kleinen Hausapotheke dürfte in kleinen Notfällen nun nichts mehr schief gehen…
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