
Sommertipps II
Nicht nur wir Menschen haben derzeit Probleme mit der Hitze – auch unsere Vierbeiner leiden erheblich darunter. Daher ist es wichtig einige Dinge zu beachten, um den Pferden den Sommer so erträglich wie möglich zu machen.
Beispielsweise ist es wichtig Pferde vor Insekten zu schützen. In erster Linie sind Pferdebremsen ein erhebliches Problem für die Tiere. Durch die Belästigung durch die Pferdebremsen beginnt ein wahrer Teufelskreis: Um die Insekten abzuwimmeln, beginnen die Pferde zu laufen. Dadurch entstehen zwei Probleme. Zum einen ist es für den Kreislauf der Pferde schlecht sich bei hohen Temperaturen zu viel zu bewegen. Zum anderen beginnen sie dadurch natürlich vermehrt zu schwitzen. Der intensive Geruch, der dadurch entsteht lockt die Bremsen noch weiter an. Die Stiche der Pferdebremsen, versetzen die Vierbeiner derart in Raserei, dass sie sogar durch Weidezäune galoppieren. Zwar haben die Pferde in der Nacht Ruhe vor den Bremsen – dann allerdings sind die Kriebelmücken umso aktiver. Insektenschutz ist folglich im Sommer ein besonders wichtiges Thema!
Auch bei der Abkühlung gibt es einige Dinge zu beachten. Schließlich können auch hierbei fatale Fehler passieren. Nach größerer Bewegung des Pferdes sollte zunächst eine Ruhephase eingelegt werden. Das Pferd sollte eine Weile im Schritt und möglichst im schatten bewegt werde, bis sich Puls und Atmung wieder normalisiert haben. Um ihm im Anschluss eine Abkühlung zu gönnen, sollten zunächst die Hufe und dann langsam die Beine des Tieres abgespritzt werden. Erst dann kann man mit einem Schwamm oder einem Schlauch ganz schonend die Brust, den Hals und schließlich die Sattellage abkühlen. Der Rücken und die Nierengegend sollten jedoch niemals mit kaltem Wasser in bedeckt werden.
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