Tipps zum Imprägnieren von Reitkleidung


Reitkleidung wie Hüte, Regenjacken, Chaps und ähnliches sollte man vor dem ersten Gebrauch und auch zwischendurch imprägnieren, um sie wasserdicht zu halten. Mit 10 einfachen Tipps gelingt das Imprägnieren und die Sachen halten Tau und Regen wieder stand:

1. Die Frage, ob die alte Imprägnierung noch ausreicht oder ob man schon wieder neu sprühen sollte klärt man am besten mit einer Blumensprühflasche und etwas Wasser. Einfach ein bisschen Wasser aufsprühen. Wenn es sauber abperlt ist die Schutzschicht noch intakt. Wenn nicht sollte man das Kleidungsstück trocknen lassen und danach neu imprägnieren.

2. Gebrauchte Kleidung sollte vor der erneuten Imprägnierung gewaschen werden, da die meisten Imprägniermittel auf Fett oder Flecken nicht halten. Außerdem wollen wir ja nicht den Dreck mit rein kleistern sondern die Kleidung wasserfest machen.

3. Beim Waschen keinen Weichspüler verwenden, denn darauf hält das Imprägniermittel nicht.

4. Imprägniermittel sollte die Fasern nicht verkleben, vor allem bei „flauschigen“ Kleidern wie Fleece Westen oder Softshell-Jacken. Einen entsprechenden Hinweis findet man in der Produktbeschreibung.

5. Wasserfeste Kleider nicht öfter als 5-mal pro Jahr waschen, denn jedes Waschen schwächt die Fasern und macht es schwieriger, das gute Stück nachher wieder wasserfest zu bekommen.

6. Manche Imprägnierungen kann man durch Bügeln auffrischen. Beim Kauf neuer Kleidung unbedingt die Wasch- und Imprägnier Hinweise aufheben!

7. Bei Imprägnier Sprays unbedingt gut lüften oder gleich im Freien sprühen. Auf gar keinen Fall darf der Sprühnebel eingeatmet werden. Für besonders umweltbewusste gibt es Pumpsprays – aber Achtung: bei großen Kleidungsstücken wie Mänteln kann das ganz schön in die Hand gehen…

8. Wer nicht selbst imprägnieren will kann das auch in der chemischen Reinigung machen lassen. Wichtig: Kleider vor dem ersten Tragen gut auslüften lassen, denn die Mittel, die die Profis verwenden sind deutlich „heftiger“ als die für den Hausgebrauch. Dafür halten sie aber auch länger.

9. Imprägniermittel immer auf komplett trockener Kleidung auftragen, da man sonst Feuchtigkeit einschließt und die Kleider schimmeln können. An den Nähten gilt: hier darf’s auch ein bisschen mehr sein, dann kommt an diesen Schwachstellen kein Wasser rein.

10. Vorsicht bei Leder: bitte nur spezielle Imprägniermittel für Leder benutzen und im Zweifelsfalle an einer unauffälligen Stelle testen, denn das falsche Mittel kann das teure Kleidungsstück schnell ruinieren.

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