
Richtig miteinander umgehen
Wer mit Pferden von der Fohlenaufzucht über die Bodenarbeit bis zum gebisslos reiten mit Ring-Knotenhalfter harmonisch zusammenarbeiten möchte muss sie genau beobachten, ihnen zuzuhören und sich mit ihnen in ihrer Pferdesprache unterhalten.
Menschen und Tiere lernen die Sprache ihrer Artgenossen durch beobachten und zuhören. Das ist bei Fohlenaufzucht und Fohlenerziehung genauso wie bei Babys. Am Anfang des Lernprozesses stehen bei Menschen und Pferden die Körpersprache, also die Art und Weise wie sich Mutter und Vater verhalten, wie sich ihr gesamter Körper bewegt, aber auch wie sich einzelne Körperteile wie Kopf, Beine, Arme und Hände bewegen und wie sich Berührungen durch die Eltern anfühlen.
Diese Körpersprache ist so genial, dass sie den Pferden und allen Tieren ausreicht, sich perfekt untereinander zu verständigen. Obwohl wir Menschen eine “richtige” Sprache entwickelt haben, tauschen auch wir noch sehr viele Informationen über unsere Körpersprache aus. Und diesen körpersprachlichen Informationen glauben und vertrauen wir unbewusst mehr als den Worten, die jemand zu uns sagt!
Wenn wir Menschen jemanden neu kennenlernen, dann bilden wir uns blitzschnell ein Urteil über den anderen noch bevor der das erste Wort gesagt hat. Aus der Art wie er sich auf uns zubewegt, aus seiner Körperhaltung und aus seinem Gesichtsausdruck liest unser Unbewusstes, ob wir dem Gegenüber trauen können, ob wir mit ihm zusammen sein möchten oder ob wir besser vorsichtig und fluchtbereit sein sollten. Und genauso verhält sich ein Pferd gegenüber anderen Pferden und gegenüber dem Menschen.
Während Pferde ständig ihre Umwelt und ihre Herdenmitglieder beobachten, um zu bemerken, wenn sie “angesprochen” werden, vernachlässigen wir Menschen diese gegenseitige Aufmerksamkeit und verlassen uns darauf, dass uns jemand mit Worten anspricht, wenn er etwas von uns will. Dieses menschliche Verhalten verursacht beim Umgang mit Pferden immer wieder Probleme, weil die Pferde von uns erwarten, dass wir aufmerksam ihrer Körpersprache zuhören und uns in derselben Weise mit ihnen verständigen.
Der Tierpsychologe würde sagen: Pferdetraining kann nur mit Pferdekommunikation mittels Körpersprache funktionieren. Wer also erfolgreich und harmonisch mit Pferden zusammen sein möchte, der muss in der Pferdesprache zuhören und sprechen – und das heißt: Augen, Ohren und Gefühle auf und Mund zu. Dieser Grundsatz gilt besonders am Beginn des Erlernens der Pferdesprache, beim Einreiten und bei der Arbeit mit einem Problempferd.
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heike | am 4. Februar 2011 um 00:38 Uhr
Hallöchen an Alle !
Eigentlich wollte ich nur sagen, dass seit ich krank bin, ich mich zu den Pferden hin gezogen fühle! Ich würde gerne mehr erfahren und auch lernen. Daher suche ich im Raum Landeck jemand, wo ich auch ein bisserl mithelfen usw kann! Liebe Grüsse

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Reitverein Steiermark | am 18. Januar 2011 um 10:54 Uhr
Die Sprache des Pferdes, also das Geschick das ein Pferdeflüsterer beherrschen muss um ein solcher zu sein, ist ein äußerst interessantes Thema. Das Limbische System ist wohl jenes der Menschen nicht unähnlich und auch die 3- 5 Gundfarben der Emotion liegen der Pferdekommunikation zu Grunde wie es auch laut Gehirnforschung beim Menschen der Fall ist. Interessant ist auch das Verhältnis der Grundbedürfnisse von Pferd und Mensch. Pferde sind Bewegungstiere, dies fließt in die Körpersprache mitein. Wie gesagt interessantes Blog interessantes Thema, gern bitte mehr davon- Viele Grüße vom Reitverein