
Kombinierte Akupunktur-Mobilisation-Therapie (KAMT)
Bei der KAMT werden in geeigneter Weise die Vorteile der Akupunktur und der Mobilisationstherapie kombiniert.
Dieses ist eine sehr sanfte Methode, da hierbei keine Gelenke überstreckt und keine schmerzenden Muskeln gedehnt werden. Diese ist von großem Vorteil da das Pferd durch schmerzhafte Dehnungen nicht noch mehr verkrampft.
Viele Akupunkturpunkte stehen im direkten Bezug zu Muskeln und Gelenken. Hierbei wird noch unterschieden zwischen Nah- (nah an Gelenken und Muskeln) und Fernpunkte (z.B. an den Gliedmaßen).
Fernpunkte haben den Vorteil dass der Effekt meist länger anhält.

Tierheilpraktikerin Corinna Tröster
Kurzfristig deutliche therapeutische Resultate erzielt man mit der Behandlung so genannter Ah-Shipoints.
Dieses sind druckdolente (druckempfindliche) Punkte.
Durch die Akupunktur dieser Punkte (hierbei verwende ich einen Laser/Akupunkturnadeln und die Akupressur mit den Fingern) erreicht man einen schmerzstillenden / entkrampfenden Effekt, wodurch selbst starke Verspannungen und „Gelenkblockaden“ unmittelbar nachlassen. Ein Dauerzug an Sehnen, Bändern und Gelenken hört auf.
Diese können wieder ihre volle Funktion erlangen.
Im Anschluss verwendet man Stretch- und Mobilisationstechniken um die volle Beweglichkeit, vorher verspannter Muskeln und Gelenke, wieder her zu stellen und auch dem Pferd zu zeigen dass es bisher geschonte und überbelastete Bereiche ohne Verspannungen und Schmerzen wieder belasten kann.
Durch diese Kombination erreicht man sehr rasch einen beweglichkeitsfördernden Effekt.

Tierheilpraktikerin Corinna Tröster
Einsatzbereiche der KAMT
Prävention
- Erhalt der Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit
- Früherkennung und Entgegenwirkung von Dysbalancen
- Um Überbelastung und vorzeitige Verschleißerscheinungen zu vermeiden
Rehabilitation
- Nachbehandlung von Verletzungen
- Unterstützung des Trainingsaufbaus nach Operationen oder Ruhephasen
- Behandlung von Leistungs- und Bewegungseinschränkungen
Begleitung um Leistungssport
- Unterstützung der Leitungsfähigkeit um Überbelastung und Verletzungen zu vermeiden
- Schnellere Regeneration
Mögliche Indikationen sind
- Pferd lässt sich schlecht stellen / Biegen
- Geht gegen die Hand
- Hält den Rücken fest
- Tritt nicht unter
- Tritt kürzer /ungleich
- Galoppiert nur auf einer Hand
- Lahmheit
- Nach Verletzungen
- Nach Hufreheschüben
- Nach harter Beanspruchung (z.B. Wettkämpfe, Turniere)
- Immer wieder kehrenden Sehnenschäden
- Immer wieder „blockierte“ Wirbeln

Tierheilpraktikerin Corinna Tröster
Dieser Gastartikel wurde verfasst von:
Corinna Tröster
Tierheilpraktikerin
51570 Windeck
Tel: 0171/6757850
Email:corinna.troester@gmx.de
www.pferdehexe.de
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