Reitbeteiligung – wie funktioniert so was?


Eine Reitbeteiligung, das ist ideal für all diejenigen, die entweder keine Zeit, keinen Platz oder auch kein Geld für ein eigenes Pferd haben. Der Vorteil gegenüber dem „normalen“ Reitunterricht ist hier insofern gegeben, dass man sich immer um ein und dasselbe Pferd kümmert und sich somit richtig gut kennen lernt und nicht immer ein anderes Tier mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften zum Reiten bekommt.

Reitbeteiligung – wie funktioniert so was?

Reitbeteiligung – wie funktioniert so was?

Aber nicht nur der Reiter profitiert von den Vorteilen einer Reitbeteiligung – auch der Pferdebesitzer hat durchaus Vorteile: nicht die ganze Arbeit der Versorgung und Pflege des Tieres lastet auf ihm, sondern er bekommt durch die Reitbeteiligung eine Hilfe im Stall und beim Ausreiten.

Wobei die Konzepte sich individuell sehr unterscheiden, im Prinzip ist alles denkbar: angefangen von der zeitweisen Hilfe im Stall bis hin zur kompletten Versorgung des Tieres. Auch eine finanzielle Entlastung des Besitzers ist meistens gegeben.

Wer sich eine Reitbeteiligung wünscht, kann versuchen, über das Internet an Adressen oder Interessierte zu gelangen oder sich auch bei den in der Umgebung liegenden Reiterhöfen informieren und nachfragen.

Allerdings sollte man bei einer Reitbeteiligung ein paar Dinge unbedingt beachten. Die zwei oder auch mehr beteiligten Personen sollten sich nicht nur sympathisch, sondern auch über den Umgang mit dem Pferd und die Art des Reitens einig sein. Ist der Reiter überhaupt in der Lage, genau dieses Pferd zu reiten, aber auch zu pflegen? Bei Minderjährigen müssen ohnehin die Eltern zustimmen. Wie sieht es aus bei eventuellen Verletzungen, Unfällen und so weiter? Gibt es eine Versicherung für diesen Fall? Wie sieht die finanzielle Seite aus? Weiterhin sollten alle anstehenden Aufgaben genau geklärt und aufgeteilt werden – lieber vorher für Klarheit sorgen, als hinterher Streitigkeiten und Ärger zu haben.

Im Internet finden sich sogar spezielle Musterverträge für Reitbeteiligungen, damit auch wirklich nichts schiefgehen kann und beide Seiten zu ihrem Recht kommen. Ohne Vertrag haftet immer ausschließlich der Pferdehalter für Unfälle und Verletzungen jeglicher Art. In jedem Falle ist eine Reitbeteiligung eine sich lohnende Angelegenheit für beide Parteien – es lohnt sich also wirklich, einmal darüber nachzudenken.

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