Was will uns das Pferd sagen?


Ganz wichtig ist, wenn du des öfteren Umgang mit Pferden hast, dass Du auch verstehst, was es Dir eigentlich sagen will.

Logisch: die Grundregeln der Pferdesprache zu beherrschen, ist Ehrensache! Da es ja nun mal leider nicht auf deutsch mit Dir redet, solltest Du versuchen, seine Körpersprache zu erkennen und zu verstehen. Das ist mit etwas Übung gar nicht so schwierig.

Was will uns das Pferd sagen?

Was will uns das Pferd sagen?

Wahrscheinlich wirst Du bereits wissen – das ist ein wichtiges Körpersignal – dass wenn das Pferd die Ohren anlegt, es vermutlich gerade nicht ganz so toll aufgelegt und womöglich sogar aggressiv ist. Überhaupt kann man an den Ohren des Pferdes eine ganze Menge ablesen: ist es zum Beispiel müde, fallen diese ganz entspannt zur Seite. Ein Pferd, welches gerade geritten wird, zeigt mit zum Reiter gerichteten Ohrmuscheln, die seitlich oder rückwärts fallen, dass es sich unterwirft und Angst oder Respekt vor ihm hat. Wenn man sich dem Pferd nähert und die Ohren sind aufrecht und nach vorne gerichtet, ist es neugierig und Dir wohlgesonnen. Auch geweitete Nüstern sind ein positives Zeichen dabei.

Ein weiteres Signal für das Befinden des Pferdes ist der Schwanz: je höher er ist, desto wacher und aufmerksamer ist das Tier. Hängt er schlaff herunter, ist es vermutlich müde oder schlapp. Wenn es um sich peitscht, könnten entweder Fliegen der Grund dafür sein oder große Wut und Unruhe.

Auch mit den Beinen teilen uns Pferde ein ganz Menge mit: das Heben des Vorderbeines ist meistens eine Drohgebärde, also Vorsicht! Aufstampfen mit dem Bein bedeutet ebenfalls Protest oder Mißgefallen – witzigerweise lässt das Pferd oft davon ab, wenn wir Menschen genau gleich reagieren, also ebenfalls auf den Boden stampfen. Wenn Dein Pferd Dir übrigens die Rückseite zudreht, könnte das bedeuten: Achtung gleich setzt´s einen Tritt. Es will in Ruhe gelassen werden.

Und dann ist da noch der Hals und der Kopf: Kopfschütteln bedeutet ähnlich wie bei uns Menschen „also nein, das passt mir aber nun gar nicht“. Frust oder Beeinträchtigungen könnten ein Grund dafür sein. Wenn es Dich hingegen anstupst, möchte es auf sich aufmerksam machen und ist Dir wohlgesonnen. Wenn es richtig schubst, wird es frech und hat keinerlei Respekt vor Dir. Dreht es seinen Kopf weg, hat es einfach keine Lust auf das, was gerade ansteht. Am besten ist es immer, das ganze Pferd zu beobachten, so kann man schnell herausfinden, was es gerade plagt oder wie sein Gemütszustand wohl aussieht.

Am besten ist es übrigens, möglichst seitlich auf das Pferd zuzugehen, weil es Dich auf diese Weise am besten und schnellsten erkennt und nicht erschreckt wird.

 

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